Auftakt zur Sternsingeraktion 2018

26. Oktober 2017;

Circa 50 muntere Kinder kamen am 3. November in den Rondorfer Pfarrsaal und füllten ihn mit Leben. Nach einem lustigen Kennenlernspiel haben wir uns darüber ausgetauscht, wer schon mal als Sternsinger unterwegs war, woran die Sternsinger zu erkennen sind, wie sie sich kleiden und warum sie sich überhaupt auf den Weg machen.

20*C+M+B+18

Diese unverkennbaren Zeichen werden Anfang des neuen Jahres an die Türen der Wohnungen und Häuser geschrieben. Sie bedeuten: „ Christus Mansionem Benedicat“ – „Christus segne dieses Haus“ im Jahr 2018. Die Sternsinger bringen damit den Segen zu den Menschen und sammeln gleichzeitig Spenden, die weltweit für Kinder eingesetzt werden, denen es an vielem mangelt, vor allem an Bildung.

Mit großem Interesse haben wir dann den Film über das Beispielland der nächsten Aktion gesehen: INDIEN, das siebtgrößte Land unserer Erde, 6000 km entfernt von Deutschland und ungefähr neunmal so groß. In Indien arbeiten bis zu 60 Millionen Kinder oft von klein auf täglich, um zum Einkommen der Familien beizutragen. Anstatt in die Schule zu gehen und Lesen und Schreiben zu lernen, knüpfen die Kinder Teppiche, löten Armreifen für Modeschmuck  und schleppen Steine im Steinbruch. Alles unter erbärmlichen, gesundheitsschädlichen Bedingungen. Zeit zum Kind-Sein und Spielen gibt es so gut wie nicht. Der Schulbesuch ist zwar gesetzlich festgelegt, doch viele Eltern sind auf die Arbeit ihrer Kinder angewiesen. Für unsere Kinder, die jeden Tag selbstverständlich zur Schule gehen und Zeit zum Spielen haben, ein unvorstellbares Leben.

Der Film zeigte auch, wie sich die Projektpartner der Sternsinger für arbeitende Kinder und ihre Familien einsetzen, um sie von der ausbeuterischen Kinderarbeit zu befreien und ihnen neue Perspektiven zu bieten. Mit den Spenden der Sternsinger werden weltweit Hilfsprojekte finanziert, die zum Beispiel regelmäßige Schulbesuche und eine Ausbildung ermöglichen: Langfristig ein Ausweg aus der Armut. Auch das Thema Fairer Handel ist ganz wichtig. Wenn wir konsequent auf die Fairtrade-Siegel achten und entsprechende Produkte kaufen, wird es weltweit weniger ausbeuterische Kinderarbeit geben.

Im Anschluss an den Film durften sich alle bei einem Imbiss stärken. Danach ging‘s weiter mit einem Quiz zum Film. Dabei hieß es: „A, B oder C? - Du musst dich entscheiden - nur eine Antwort ist richtig“ - abgestimmt wurde mit den Füßen.

Das gemeinsame Singen kam auch nicht zu kurz und hat allen Spaß gemacht:

 

„Segen bringen, Segen sein - niemand ist für Gott zu klein“, “Ganz egal, woher du kommst... „wir kommen daher aus dem Morgenland“  und „we are the world, we are the children...“ ertönte es lebhaft und begeistert. Auch die abholenden Eltern stimmten in das letzte Lied mit ein.

 

Wir hoffen, dass sich Anfang 2018 wieder viele Kinder sowie jugendliche und erwachsene Begleiter auf den Weg machen.

JEDER    KANN    MITMACHEN !!!

Einfach anmelden bei den Kontaktpersonen in den jeweiligen Kirchorten.

Für das Sternsinger-Team

Conny Wiese-Robrecht

  

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