Gottesdienste

Freitag, 09. Dezember 2016
09:00 Heilige Messe

Heilige Drei Könige

Samstag, 10. Dezember 2016
09:00 Morgenlob

Heilige Drei Könige

15:00 Taufe

Heilige Drei Könige

17:00 Vorabendmesse

St. Katharina

Weihnachtsgruss unseres Erzbischofs Rainer Maria Kardinal Woelki

Liebe Leserin, lieber Leser, 

wenig bleibt vom Dunkel des Winters in unserer Zeit. Schon lange vor Beginn des Advents tauchen unsere Städte und Märkte, tauchen die Einkaufsbeilagen der Tageszeitungen und die Startseiten der Email-Anbieter und Suchmaschinen in ein Meer von Sternen: Lichtersterne, Lebkuchensterne, Strohsterne, Eissterne, Fröbelsterne, Silbersterne… Wir sehen vor lauter künstlichen Sternen den Himmel fast nicht mehr.

S

o schön und stimmungsvoll das warme Licht der Auslagen und Märkte auch scheinen mag, es verdunkelt doch in seiner Fülle, worum es an Weihnachten wirklich geht, wenn das wahre Licht unseres Lebens zur Welt kommt. Das wahre Licht unseres Lebens ist die Menschwerdung Gottes in seinem Sohn Jesus Christus. Dessen göttliche Natur – so schrieb es einmal Anselm Grün – leuchtet gerade in seiner menschlichen Natur auf. Wenn wir Gottes Menschwerdung an Weihnachten feiern, dann dürfen wir sicher sein, dass Gott auch in unserem Leben in dieser Welt aufstrahlt, denn seit Jesu Geburt in der Nacht unserer Welt scheint Gottes Licht in jedem menschlichen Antlitz auf.

 

Uns Menschen hat Gott zu Licht werden lassen, in dem er sich auf uns Menschen ganz und gar eingelassen hat; nichts Menschliches muss seitdem mehr dunkel bleiben – unser ganzes Leben ist vom göttlichen Licht durchflutet und erhellt. Und nicht nur unseres, sondern jedes menschliche Leben. Das feiern wir an Weihnachten: Das Gott sich auf uns Menschen eingelassen hat in seinem Sohn Jesus Christus, dem Licht der Welt.

So wünsche ich uns allen, dass wir im Lichtermeer unserer Zeit das wahre Licht nicht übersehen: Das Licht des menschgewordenen Gottes in Jesus Christus, in mir selbst und in meinem Nächsten.

 

Das zu erkennen, dafür leuchtete einst den Heiligen Drei Königen und uns heute der Stern über Bethlehem, von dem wir singen: „Leuchte du uns voran, bis wir dort sind…und was uns froh gemacht, teilen wir aus, Stern über Bethlehem, schein auch zu Haus!“

 

Mit den besten Segenswünschen für ein von Gottes Liebe erfülltes und erhelltes Weihnachtsfest

 

Ihr


Rainer Maria Kardinal Woelki

Die Welt wird jeden Tag schlechter!

Die Welt wird jeden Tag schlechter! - so klagen nicht wenige Menschen. Wenn man sich ein bisschen umhört oder sich umsieht, scheint es zu stimmen: Rücksichtslosigkeit und Egoismus, Betrug und Korruption, Hass und Gewalttaten bestimmen unsere Zeit. Wir fragen uns manchmal: Wie kann ein Mensch so etwas tun? Der Hang des Menschen zum Bösen ist nicht zu übersehen. Jeder, der in diese Welt hineingeboren wird, kommt früher oder später mit dem Bösen in Berührung. Was sagt der christliche Glaube dazu? Die Kirche nennt diese allgemeine Verflochtenheit mit dem Bösen „Erbsünde“. Auch wenn im Grunde kein Mensch ohne Schuld ist, so gibt es doch eine Ausnahme: Maria ist nicht in diese allgemeine Abhängigkeit vom Bösen hineingeboren worden. Sie blieb frei von jeder Schuld. Das ist der Inhalt des Marienfestes am 08. Dezember, mit der umständlichen Bezeichnung „Maria Empfängnis“. Wie ist es aber mit uns? Wo gibt es Berührungspunkte des heutigen Festes mit unserem Leben? 

 

Gewiss, wir werden hineingeboren in eine Welt, die von Schuld geprägt ist. Das ist das Erbe, das wir schon am Beginn unseres Lebens antreten. Jedoch sagt uns die Botschaft dieses adventlichen Marienfestes: Gott will den ganzen  Menschen erlösen. Er baut aber auch auf unsere Mithilfe. Deshalb nutzen wir diese Adventzeit, um uns mit unserem himmlischen Vater wegen unseren bösen Taten zu versöhnen. Entdecken wir seine Liebe und Barmherzigkeit in den Sakramenten wieder. Versuchen wir im Alltag mehr Zeit für das Gespräch mit Ihm zu finden. Bemühen wir uns, gute Taten den Nächsten zu tun. Maria wird als unsere Mutter dabei helfen.

 

Ich wünsche Ihnen/euch eine gesegnete Adventzeit.

 

Ihr Pastoralassistent, Mattia Zurlo

Heilige Drei Könige ist auf Facebook

Unsere Kirchengemeinde ist auch auf Facebook erreichbar. Wir informieren hier aktuell über das Leben in und aus unserer Gemeinde.

 

Wir freuen uns auf einen lebendigen Austausch und eine intensive Vernetzung. 

 

Selbstverständlich erhalten Sie wie gewohnt alle wichtigen Informationen unverändert über unsere Internetseite.

 

 

 

Aktion Neue Nachbarn - Für eine Willkommenskultur im Erzbistum Köln

 

Auf der neuen Seiten des Erzbistums Köln Aktion neue Nachbarn können Sie sich aktuell und umfassend über die aktuellen Flüchtlingsthemen nicht nur in unserem Erzbistum informieren. Neben zahlreichen Fakten und Hintergrundinformationen bieten Best Practice-Beispiele und praktische Hinweise Anleitung und Motivation für konkrete Hilfe.

 

Den lesenswerten Brief unseres Erzbischofs Rainer Maria Woelki finden Sie hier. Die entsprechende Pressemitteilung des Erzbistums vom 12.11.2014 zu dieser Aktion finden Sie bei der Pressestelle des Erzbistums Köln. 

 

Auch wir wollen unseren Teil beitragen und dafür sorgen, dass die Flüchtlinge, die in unsere Gemeinde kommen, herzlich aufgenommen werden. 

 

 

Herzlich Willkommen!

Katholische Kirchengemeinde Heilige Drei Könige Köln

Die Katholische Kirchengemeinde Heilige Drei Könige Köln besteht aus vier Pfarreien, die schon seit einigen Jahren eine große Gemeinde bilden:

Heilige Drei Könige in Rondorf - St. Blasius in Meschenich -
St. Katharina in Godorf - St. Servatius in Immendorf

Auf dieser Webseite erhalten Sie informationen über Veranstaltungen, Gottesdienste, Veranstaltungen, Angebote und Aktuelles aus der Gemeinde. Ebenso finden Sie alle wichtigen Ansprechpatner und Kontaktinformationen.

 

Ihr Pastoralteam