Gottesdienste

Samstag, 19. August 2017
14:30 Taufe

Heilige Drei Könige

17:00 Vorabendmesse

St. Katharina

18:30 Vorabendmesse

St. Servatius

Sonntag, 20. August 2017
09:30 Heilige Messe

St. Blasius

11:00 Heilige Messe

Heilige Drei Könige

Gedanken zum Evangelium vom 20. Sonntag ( Mt. 15,21-28 )

Eine Frau aus dem nichtjüdischen Gebiet Kanaan kommt zu Jesus, um ihn um Heilung für ihre kranke Tochter zu bitten. Er ignoriert sie und weist sie ab mit den Worten: “Es ist nicht recht, das Brot den Kindern wegzunehmen und den Hunden vorzuwerfen“. Damit will er sagen, dass er sich von Gott zu den Juden (= Kinder Israels) gesandt weiß. Fazit: die Sorgen einer Fremden, einer nichtjüdischen Frau aus Kanaan, gehen Ihn nichts an. Da ist er nicht zuständig. In der Geschichte wird Jesus aber eines Besseren belehrt, gerade weil die Frau so hartnäckig um Hilfe bittet. Zuerst haben seine Jünger, dann hat auch ER Mitleid und sagt: „Frau, dein Glaube ist groß, was du willst soll geschehen.“

 

Jesus hat also dazugelernt. In seinem Tun erkennen wir, wie sehr er ganz Mensch ist. Er lässt sich trotz anfänglichem Widerstand bekehren und auf eine neue Sicht und auf Veränderung ein. Für uns ein irritierender oder beruhigender Auftritt Jesu? Geht es uns nicht auch manchmal so? Wir wollen nicht zu sehr von den Sorgen anderer bedrängt werden, besonders, wenn sie uns fremd sind, andere Ansichten oder einen anderen Glauben haben. Außerdem fällt es uns schwer, uns in unseren Ansichten umstimmen zu lassen. 

 

Für die Christen, für die das Matthäus-Evangelium geschrieben wurde, war der Umgang mit Fremden und Menschen, die nicht Juden waren, von besonderer Bedeutung. Gerade durch sie wurde die Botschaft von Jesus Christus über den Raum Israels hinaus in die ganze Welt getragen. Die Antwort, die Jesus und das Evangelium heute geben ist klar: Auch die Menschen, die uns fremd und keine Christen sind, können einen großen Glauben haben. Jeder Mensch ist ein „Bild Gottes“. Gottes Zuwendung und sein heilendes Handeln ist nicht auserwählten Kreisen vorbehalten. Seine Zuwendung und sein Heil ist Angebot für jeden Menschen. Das können wir, wie Jesus in der Begegnung mit der kanaanäischen Frau, immer wieder lernen und begreifen. Es wird uns gleichzeitig in eine neue Begegnung zueinander und zu Christus führen, denn bei Mt. 25,35 heißt es: „Ich war fremd, und ihr habt mich aufgenommen“.

 

M. Voß PGR

Das Kolping-Vater-Kind-Wochenende 2017

Das Kolping-Vater-Kind-Wochenende 2017

Ein gemeinsames tolles Wochenende ohne die Mutter – das ist von jeher das Prinzip des Vater-Kind-Wochenendes der Kolpingfamilie Köln-Rund um Immendorf. Die Fahrt hat mittlerweile wirklich Tradition: Schon zum 16. Mal ging es auf Reisen. 15 Väter und 22 Kinder waren unterwegs.

Vieles, was unser Wochenende immer ausgemacht hat, ist nach wie vor Teil davon: Das Quartier wurde bereits zum 15. Mal im Hof Hagdorn bei Wissen im Westerwald bezogen. Auch diverse Aktionen haben uns wieder große Freude bereitet: Neben dem alljährlichen Fußballspiel vor allem auch kulinarisches Programm wie beispielsweise ein gemütlicher Grillabend. Das ganze Wochenende gab es Selbstverpflegung.

Von den Gastgebern gab es einiges zu lernen über ökologische Landwirtschaft und Tierhaltung.

Das obligatorische Lagerfeuer musste diesmal leider wegen immer wieder einsetzenden Regenfällen ausfallen, dies war jedoch nicht die einzige Neuerung.

Anstatt eines Ausritts mit den hofeigenen Pferden wurde diesmal eine Planwagenfahrt veranstaltet: Eine erfrischende Neuerung, die trotz des schlechten Wetters bei allen Mitfahrern sehr gut ankam.

Außerdem nahmen erstmals drei Flüchtlingsfamilien aus Afghanistan und der Türkei teil. Wir alle hatten auf dieser Freizeit großen Spaß miteinander und haben sogar einige neue Freundschaften geschlossen.

Nach einem äußerst gelungenen Wochenende freuen wir uns alle schon auf die nächste Fahrt in einem Jahr.

Christoph Maguhn

Ab sofort fair

In unserer Gemeinde gibt es schon seit vielen Jahren eine Gruppe von Menschen, die sich zum Ziel gesetzt hat, konkrete Hilfe zur Selbsthilfe für Menschen in Abidjan, Elfenbeinküste zu leisten. Die persönlichen Kontakte, die zum dort tätigen Orden der Amigonianer bestehen sorgen dafür, dass jeder hier eingenommene Cent dort sinnvoll genutzt wird. Ein Weg zur Finanzierung ihrer Arbeit ist der Verkauf fair gehandelter Produkte.

 

Der Pfarrgemeinderat hat sich nun entschlossen, diese Idee noch weiter zu unterstützen. Auf seiner letzten Sitzung beschloss er, dass für alle von der Gemeinde organisierten Feste, sei es nun das Pfarrfest, die Patrozinien, die Agapen usw., nur noch Produkte aus fairem Handel, wie Kaffee,
Kakao, Tee und vieles mehr verwendet werden. Auch wenn dies vielleicht den Überschuss des Pfarrfestes oder eines Weihnachtsmarktes etwas schmälern könnte, sieht der Pfarrgemeinderat hier eine Möglichkeit, nicht nur die verdienstvolle Arbeit der Eine-Welt-Gruppe zu unterstützen, sondern auch die Möglichkeit, unserer Verantwortung als Christinnen und Christen gerecht zu werden, Menschen überall auf der Welt zu ermöglichen, von ihrer Arbeitskraft leben zu können.

 

Heutzutage wissen wir alle sehr genau, wie viel Ausbeutung in der Produktion von Kaffee, Kakao und anderen Produkten stecken kann, ohne uns nicht der Verantwortung, die aus der Frohen Botschaft kommt, stellen zu können und entsprechend zu handeln. Zugleich ruft der Pfarrgemeinderat alle Gruppierungen, die zur Gemeinde gehören, auf, diesem Beispiel zu folgen, und dort, wo es möglich ist, auf Produkte aus fairem Handel zurückzugreifen. Achten Sie auf das "Siegel für fairen Handel". Produkte und Informationen erhalten Sie bei Jutta und Norbert Müller, Tel. 02233-21176.

 

Pfarrgemeinderat der Kath. Pfarrgemeinde Hl. Drei Könige, Köln

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Wir freuen uns auf einen lebendigen Austausch und eine intensive Vernetzung. 

 

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Katholische Kirchengemeinde Heilige Drei Könige Köln

Die Katholische Kirchengemeinde Heilige Drei Könige Köln besteht aus vier Pfarreien, die schon seit einigen Jahren eine große Gemeinde bilden:

Heilige Drei Könige in Rondorf - St. Blasius in Meschenich -
St. Katharina in Godorf - St. Servatius in Immendorf

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Ihr Pastoralteam