Gottesdienste

Samstag, 21. Oktober 2017
17:00 Vorabendmesse

St. Katharina

18:00 Rosenkranzgebet

St. Servatius

18:30 Vorabendmesse

St. Servatius

Sonntag, 22. Oktober 2017
09:30 Heilige Messe

St. Blasius

11:00 Heilige Messe

Heilige Drei Könige

Familiengottesdienste

2017 und 2018 in Heilige Drei Könige

Beten lernen mit Teresa von Avila.

Als Teresa 1515 im spanischen Ávila geboren wird, steckt die mittelalterliche Welt im Umbruch in die Neuzeit. Die ersten reformatorischen Gedanken ziehen durchs Land und in Spanien wird die kath. Kirche zu einem Bollwerk der Gegenreformation. Juden wurden verfolgt. Teresa leidet bis ins hohe Alter unter den Gefahren, die der Familie wegen der jüdischen Abstammung des Großvaters zustoßen können. Durch Heiligenlegenden lernte sie wie Menschen zu Märtyrern wurden. Sie eiferte diesen Menschen nach und in ihr festigte sich der Glaube an einen strafenden Gott.

 

Teresa von Ávila tritt 1535 in den Karmel von der Menschwerdung ein. Nach vielem inneren Ringen erfährt die Nonne Teresa de Jesus ihre persönliche Gottesbeziehung. Sie entdeckt: „Gott wohnt im Menschen“. Teresa ist Ende 30. Immer auf der Suche nach Gott, ist sie oft krank und ihre innere Unruhe will nicht enden. Sie lernt mit Gott zu sprechen. Sie redete Gott mit Du an und in diesen Du-Gesprächen mit Gott, bringt sie vor, was ihr Leben

ausmacht, was es bedrängt. Dieses Du-Sagen ist ihr Beten, ihre religiöse Haltung, ihr Ausdruck religiösen Lebens. Sie zeigt: Ich bin nicht Christ, weil ich Gebote, Verbote oder Wahrheiten einhalte, sondern weil ich eine lebendige Beziehung zu Christus lebe. Teresa von Avila wird zum Vorbild im Glauben, weil sie sich Christus in ihrem Inneren vorzustellen vermag und mit ihm ihr Leben, ihren Alltag und ihr Denken ins Gespräch bringt. Das ist eine ganz neue,  intensive Form des Gebetes. Bis heute sagen wir: Beten ist Sprechen mit Gott. 

 

Teresa kommt es beim Beten nicht auf die Weitergabe bestimmter Gebetsmethoden, Übungen, Körperhaltungen oder auf geistreiche Erwägungen an, sondern auf die Ermutigung zu einer gelebten Liebesbeziehung zu Gott in Christus. Und daraus folgt dann ihr Handeln. Ihr ganzes Leben richtet Teresa darauf aus. Kontemplation und Aktion, Hören und Handeln, mitten im Alltag, ist ihr Antrieb. Sie starb 1582. Als erste Frau wird sie 1970 zur Kirchenlehrerin erhoben. Sich mit ihr auseinanderzusetzen lohnt sich. 20 Jahre Klosterleben stärken ihr inneres Beten. Sie sagt: “Meiner Meinung nach ist inneres Beten nichts anderes als Verweilen bei einem Freund, mit dem wir oft allein zusammenkommen, einfach um bei ihm zu sein, weil wir sicher wissen, dass er uns liebt“.

 

M. Voß, PGR

 

 

Das Wachstum der Messdiener

Liebe Gemeinde,

 

am vergangenen Sonntag (01.10.) wurden 14 neuen Messdiener in unsere Pfarrgemeinde im Rahmen eines kindgerechten Gottesdienstes eingeführt.

Ein Messdiener oder Ministrant (=lat. ministrare, dienen) ist jemand, der im Gottesdienst mithilft und verdeutlicht, dass der Priester den Gottesdienst nicht alleine feiert. Die Messdiener zeigen im Gottesdienst dem Priester bzw. dem Diakon mit den Leuchtern den Weg zum Ambo, wo das Wort Gottes verkündigt wird. Ferner unterstützen sie den Priester als Altardiener für die Gabenbereitung und räumen den Altar nach der Kommunion ab. 

 

Das Gebet spielt auch bei den Messdienern eine wesentliche Rolle. Im Folgenden finden Sie ein Gebet, das sich nach der heiligen Messe anbietet, nicht nur für die Messdiener, sondern für alle Gottesdienstteilnehmer. Ich lade Sie herzlich ein, im Laufe der kommenden Woche das folgende Gebet in Ruhe zu lesen.

 

Himmlischer Vater 
Ich danke Dir für das, was ich gut gemacht habe. Verzeihe mir, was unvollkommen war. Hilf mir den ganzen Tag so zu leben, dass ich Dir wohlgefalle.Lass meine Hände nur Gutes tun, meine Fü.e nur gerade Wege gehen. Lass meine Augen nur Reines sehen. Verschließe meine Ohren vor allem Bösen und Gemeinen. Lass mein Herz nur Edles denken und meinen Mund nur Wahres sprechen. Bewahre mich gesund und stark an Leib und Seele. Schenke mir einen festen Glauben und eine große Liebe zu Dir und zu den Menschen. Mache aus mir einen rechten Christen. Segne mich in der Schule und in der Familie, bei der Arbeit und beim Spiel, damit ich überall tapfer und treu für Dich eintrete. Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist, wie es war im

Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen.

 

Ihr Pastoralassistent

Mattia Zurlo

Oktober - Monat des Gebets

In diesem Monat – im Herbst – ruft die Kirche uns zu einem besonderen Gebet auf: dem sog. R o s e n k r a n z. Manchen Gläubigen ist diese Form des wiederholenden Gebetes immer noch sehr vertraut, viele kennen sie gar nicht. Manch einer, der das Gebet mal gehört hat, empfand das zehnmalige Wiederholen des „Gegrü.et seist du, Maria…“ als „Geleier“ und „schrecklich“. – In der Tat will diese Weise des Betens gelernt werden und gepflegt. Es ist ein längerer Weg, bis einem der Rosenkranz vertraut und wertvoll wird. Die, die zu diesem Gebet anleiten, wissen um ihre Verantwortung, es geistesgegenwärtig zu vollziehen.

 

Rosenkranzgebet ist ein Gebet, ohne eigene Worte finden zu müssen, insofern ohne derartige Anstrengung. Die Beterin, der Beter kann sich in dieses Gebet `fallen lassen´, in ein tiefes Geborgen- sein. Rosenkranzgebet ist Gebet zu M a r i a, der Mutter Jesu, der – wie wir bekennen - `Mutter Gottes´. D. h.: sie hat, wie kein anderer Mensch, Erfahrung mit dem mütterlichen Wesen Gottes, da sie sich in einmaliger Weise darauf eingelassen hat.  

 

Maria mit ihrer Glaubens- und Lebenserfahrung baut uns Menschen `Brücken´ zu Gott. Denn das Gebet zu Maria kann nicht anders, als ihren Sohn in den Blick zu nehmen und damit letztlich Gott. Wenn wir auf die vielen Bilder von Maria in der Kunst schauen, so empfinden wir oft, dass die Frau aus Nazareth etwas ausstrahlt, was uns anspricht, geradezu einlädt. Sie macht uns Mut, dem so vielfältigen Wirken des Hl. Geistes sich im Gebet zu überlassen, anzuvertrauen. Beim Rosenkranz gehen die Beter-innen sozusagen in die `Schule´ Marias. Ich lade im Auftrag derer, die das Gebet leiten, herzlich ein zum Rosenkranz – Gebet und - Andacht in diesem Monat Oktober.

 

R. Steinröder, Pv.

Seid stets bereit jedem Rede und Antwort zu stehen, der nach der Hoffnung fragt, die euch erfüllt? (1 Petrus 3,15)

Mein Name ist Pia Odenhausen und ich arbeite als Gemeindereferentin seit 15.08.17 mit 19,5 Stunden in der Kirchengemeinde „Heilige Drei Könige“.
Ich bin 56 Jahre alt, verheiratet und habe zwei erwachsene Kinder im Alter von 27 und 25 Jahren. Ich wohne mit meinem Mann in Wesseling – Berzdorf. Mein Büro habe ich im Immendorfer Pfarrbüro. Da ich in der Kirchengemeinde flexibel eingesetzt werde, habe ich keine verlässlichen Bürozeiten. Bitte kontaktieren sie mich daher per Mail oder per Telefon.

 

2009 wurde ich nach dem Fernstudium über „Theologie im Fernkurs“ und einer dreijährigen Berufseinführungsphase zur Gemeindereferentin beauftragt. Von 2006 – 2007 war ich in den Pfarrgemeinden im Brühler Norden eingesetzt. Von 2007 – 2017 habe ich zunächst als Gemeindeassistentin und nach der Beauftragung 2009 als Gemeindereferentin im Pfarrverband „Zwischen Zülpicher Platz und Griechenmarkt“ gearbeitet. Der oben genannte Vers war der Vers meiner Beauftragung. Er beschreibt meine Haltung und meinen Glauben, der mein pastorales Handeln bestimmt. Aus der Beziehung zu Jesus Christus und in seiner Nachfolge zu leben und zu handeln, um aus dem Glauben heraus fähig zu sein, jedem Rede und Antwort zu stehen, der nach der Hoffnung fragt, die mich persönlich erfüllt.

 

Ich freue mich Sie kennenzulernen.

 

Pia Odenhausen(GR)

 

 

Das Kolping-Vater-Kind-Wochenende 2017

Das Kolping-Vater-Kind-Wochenende 2017

Ein gemeinsames tolles Wochenende ohne die Mutter – das ist von jeher das Prinzip des Vater-Kind-Wochenendes der Kolpingfamilie Köln-Rund um Immendorf. Die Fahrt hat mittlerweile wirklich Tradition: Schon zum 16. Mal ging es auf Reisen. 15 Väter und 22 Kinder waren unterwegs.

Vieles, was unser Wochenende immer ausgemacht hat, ist nach wie vor Teil davon: Das Quartier wurde bereits zum 15. Mal im Hof Hagdorn bei Wissen im Westerwald bezogen. Auch diverse Aktionen haben uns wieder große Freude bereitet: Neben dem alljährlichen Fußballspiel vor allem auch kulinarisches Programm wie beispielsweise ein gemütlicher Grillabend. Das ganze Wochenende gab es Selbstverpflegung.

Von den Gastgebern gab es einiges zu lernen über ökologische Landwirtschaft und Tierhaltung.

Das obligatorische Lagerfeuer musste diesmal leider wegen immer wieder einsetzenden Regenfällen ausfallen, dies war jedoch nicht die einzige Neuerung.

Anstatt eines Ausritts mit den hofeigenen Pferden wurde diesmal eine Planwagenfahrt veranstaltet: Eine erfrischende Neuerung, die trotz des schlechten Wetters bei allen Mitfahrern sehr gut ankam.

Außerdem nahmen erstmals drei Flüchtlingsfamilien aus Afghanistan und der Türkei teil. Wir alle hatten auf dieser Freizeit großen Spaß miteinander und haben sogar einige neue Freundschaften geschlossen.

Nach einem äußerst gelungenen Wochenende freuen wir uns alle schon auf die nächste Fahrt in einem Jahr.

Christoph Maguhn

Ab sofort fair

In unserer Gemeinde gibt es schon seit vielen Jahren eine Gruppe von Menschen, die sich zum Ziel gesetzt hat, konkrete Hilfe zur Selbsthilfe für Menschen in Abidjan, Elfenbeinküste zu leisten. Die persönlichen Kontakte, die zum dort tätigen Orden der Amigonianer bestehen sorgen dafür, dass jeder hier eingenommene Cent dort sinnvoll genutzt wird. Ein Weg zur Finanzierung ihrer Arbeit ist der Verkauf fair gehandelter Produkte.

 

Der Pfarrgemeinderat hat sich nun entschlossen, diese Idee noch weiter zu unterstützen. Auf seiner letzten Sitzung beschloss er, dass für alle von der Gemeinde organisierten Feste, sei es nun das Pfarrfest, die Patrozinien, die Agapen usw., nur noch Produkte aus fairem Handel, wie Kaffee,
Kakao, Tee und vieles mehr verwendet werden. Auch wenn dies vielleicht den Überschuss des Pfarrfestes oder eines Weihnachtsmarktes etwas schmälern könnte, sieht der Pfarrgemeinderat hier eine Möglichkeit, nicht nur die verdienstvolle Arbeit der Eine-Welt-Gruppe zu unterstützen, sondern auch die Möglichkeit, unserer Verantwortung als Christinnen und Christen gerecht zu werden, Menschen überall auf der Welt zu ermöglichen, von ihrer Arbeitskraft leben zu können.

 

Heutzutage wissen wir alle sehr genau, wie viel Ausbeutung in der Produktion von Kaffee, Kakao und anderen Produkten stecken kann, ohne uns nicht der Verantwortung, die aus der Frohen Botschaft kommt, stellen zu können und entsprechend zu handeln. Zugleich ruft der Pfarrgemeinderat alle Gruppierungen, die zur Gemeinde gehören, auf, diesem Beispiel zu folgen, und dort, wo es möglich ist, auf Produkte aus fairem Handel zurückzugreifen. Achten Sie auf das "Siegel für fairen Handel". Produkte und Informationen erhalten Sie bei Jutta und Norbert Müller, Tel. 02233-21176.

 

Pfarrgemeinderat der Kath. Pfarrgemeinde Hl. Drei Könige, Köln

Heilige Drei Könige ist auf Facebook

Unsere Kirchengemeinde ist auch auf Facebook erreichbar. Wir informieren hier aktuell über das Leben in und aus unserer Gemeinde.

 

Wir freuen uns auf einen lebendigen Austausch und eine intensive Vernetzung. 

 

Selbstverständlich erhalten Sie wie gewohnt alle wichtigen Informationen unverändert über unsere Internetseite.

 

 

Herzlich Willkommen!

Katholische Kirchengemeinde Heilige Drei Könige Köln

Die Katholische Kirchengemeinde Heilige Drei Könige Köln besteht aus vier Pfarreien, die schon seit einigen Jahren eine große Gemeinde bilden:

Heilige Drei Könige in Rondorf - St. Blasius in Meschenich -
St. Katharina in Godorf - St. Servatius in Immendorf

Auf dieser Webseite erhalten Sie informationen über Veranstaltungen, Gottesdienste, Veranstaltungen, Angebote und Aktuelles aus der Gemeinde. Ebenso finden Sie alle wichtigen Ansprechpatner und Kontaktinformationen.

 

Ihr Pastoralteam